Blue Lock wurde von Muneyuki Kaneshiro geschrieben und von Yusuke Nomura gezeichnet. Die Manga-Reihe startete 2018, der Anime erschien 2022. Die Reihe ist besonders beliebt und zählt zu den New-gen Standards.
In der Geschichte geht es um den 16-jährigen Yoichi Isagi, einen ganz normalen Stürmer mit großen Träumen. Nach einer bitteren Niederlage bekommt er plötzlich eine Einladung zum sogenannten Blue-Lock-Projekt. 300 der besten jungen Stürmer Japans werden in einer abgeschotteten Anlage eingesperrt. Ziel: den egoistischsten und besten Stürmer der Welt erschaffen. Wer scheitert, darf nie wieder für die japanische Nationalmannschaft spielen. Freundschaft, Fairplay und Teamgeist?Unwichtig. Hier zählt nur eins: Tore schießen und besser sein als alle anderen.
Ich mag die Story sehr. Am Anfang dachte ich ehrlich gesagt, es wäre einfach nur ein typischer Sport-Manga mit viel Geschrei und übertriebenen Szenen. Fußball hat mich vorher nie besonders interessiert. Die ersten Kapitel waren okay, aber nichts Besonderes. Doch dann wurde Blue Lock immer interessanter. Immer brutaler – nicht körperlich, sondern psychisch.
Die Spiele wurden gnadenlos, die Charaktere fingen an, sich gegenseitig zu manipulieren, zu zerstören und zu übertreffen. Ich saß oft da und dachte mir: Das ist krank. Aber genau das hat mich gefesselt. Jeder Charakter hat seine eigene Motivation, seine eigenen Abgründe. Man zweifelt mit ihnen, leidet mit ihnen und feiert ihre Siege. Besonders beeindruckt hat mich, wie sehr sich alles um das Ego dreht. Man lernt, dass Selbstvertrauen hier keine Stärke, sondern eine Waffe ist. Ich konnte teilweise kaum aufhören zu lesen, weil jeder Band mit einem neuen Cliffhanger endet.
Ich liebe diesen Mix aus Sport, Psychodruck und Charakterdrama. Blue Lock ist kein klassischer Fußball-Manga – es ist eher ein Überlebenskampf mit Ball. Ich empfehle es jedem, der intensive Geschichten mag, auch wenn man mit Fußball eigentlich nichts anfangen kann. Altersmäßig würde ich sagen: ab 12

Blue Lock
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